Was ist ein Dialysezugang?

Ein Dialysezugang stellt eine Verbindung zum Blutgefässsystem her. Er ist die Voraussetzung für eine Dialyse.

Was passiert bei einer Dialyse?

Die Dialyse (Blutwäsche) ist ein Verfahren mit dem das Blut von Giftstoffen gereinigt wird. Bei einem gesunden Menschen übernehmen die Nieren diese Funktion. Versagen die Nieren, muss das Blut mit einer Dialysemaschine gereinigt werden. Dabei wird das Blut dem Körper entzogen und gereinigt dem Körper wieder zugeführt.

Wann ist ein stabiler Dialysezugang notwendig?

Bei jeder Dialysebehandlung, in der Regel dreimal pro Woche, muss ein Zugang zum Blutgefäss-System gelegt werden.

Im Gegensatz zu Blutentnahmen oder Infusionen können an der Hautoberfläche liegende Venen nicht angestochen werden. Diese Venen sind zu fein und führen zu wenig Blut, um regelmässige Einstiche und eine genügende Blutwäsche zuzulassen.

Daher wird bei Dialysepatienten ein gut zugänglicher, stabiler Zugang, angelegt – ein Shunt. Da der Shunt nicht sofort angestochen werden kann, muss gelegentlich ein Dialyse-Katheter in die obere Hohlvene eingelegt werden. Dieser kann ohne Verzögerung zur Dialyse benutzt werden.

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